06: Fluigis Schwächen
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Professor I. Gidds Forschungstagebuch

06: Fluigis Schwächen

Nachdem ich Fluigi die Fähigkeit verliehen hatte, Spalten und Gitter passieren zu können, begann ich zu forschen, wie man seine größten Schwächen kompensieren könnte. Solange Fluigi Feuer und Wasser nicht widersteht, kann man ihn schließlich nicht als perfekt bezeichnen.

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Zunächst versuchte ich, die Zähflüssigkeit des Glibbers durch Manipulation der molekularen Struktur zu reduzieren. Meine Theorie war, dass eine flüssigere Form von Glibber Feuer womöglich löschen könnte, aber leider scheiterten meine Experimente. Es gelang mir zwar, den Glibber dünnflüssiger zu machen, doch auch in dieser Form schmolz er sofort beim Kontakt mit Feuer.

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Ich beschloss kühn, es nun umgekehrt damit zu probieren, die Viskosität des Glibbers zu erhöhen. Bei diesem Experiment kam es jedoch zu einem Zwischenfall. Als ich den gerade produzierten zähflüssigen Glibber abgießen wollte, sprang mich dieser verflixte Polterpinscher vor Begeisterung an, wodurch die Substanz, mit der ich hantierte, direkt auf meinem Kopf landete! Bevor ich reagieren konnte, rann das Gemisch meinen Körper hinunter und begann sich umgehend zu verhärten!

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Das durfte doch nicht wahr sein! Schnell war der Glibber zu hart, um ihn herunterzuschälen, und als auch Augen, Nase und Mund betroffen waren, fiel es mir zunehmend schwer zu atmen!

Als mir bewusst wurde, in welch brenzliger Situation ich mich befand, rannte ich aus dem Zimmer.

Ich schnappte nach Luft und um mich herum wurde es dunkel...

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Einige Zeit später erwachte ich auf dem Fußboden der Dusche. Ich kann mich nicht so recht daran erinnern, aber ich muss es wohl bis zur Dusche geschafft und das Wasser angestellt haben, um den Glibber wegzuwaschen. Wäre da nicht seine Schwäche gegenüber Wasser gewesen, hätte Glibber leicht die letzte Substanz sein können, die ich je kreiert hatte!

Selbst der lebensbedrohliche Vorfall konnte meinen Forschergeist natürlich nicht bändigen! Ich führte Hunderte weiterer Experimente durch (mit Vorsicht), aber es gelang mir nicht, die Schwächen des Glibbers auszumerzen. Vermutlich liegt der Fehler irgendwo bei der Verarbeitung der Geisterenergie.

Schweren Herzens akzeptierte ich die Tatsache, dass selbst ein Genie wie ich daran scheitern kann, die Schwachstellen des Glibbers zu eliminieren. Das ist betrüblich, kann aber vorkommen!

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Glücklicherweise gelingt es mir stets, auch aus Niederlagen zu lernen! Immerhin war es mir im Rahmen der Experimente gelungen, Fluigis Konsistenz zu optimieren. Dass Fluigi durch enge Stellen passt, bringt natürlich riesige Vorteile, aber nur dann, wenn er nicht einfach durch jedes Gitter im Boden einfach so durchfällt, ob er nun will oder nicht. Mithilfe intensiver Tests konnte ich bewirken, dass Fluigi nur dann Spalten passieren kann, wenn das auch erwünscht ist!

Dank seiner erhöhten Zähflüssigkeit sollte Fluigi nun auch Aufgaben erledigen können, die einen nicht übermäßig großen Kraftaufwand erfordern. In diese Rubrik fällt zum Beispiel das Öffnen von Schubladen einer Kommode. Zum Drehen von Türknäufen oder gar dem Öffnen von Türen hingegen ist Fluigi nach wie vor nicht in der Lage. Hehehe!

Nun denn, ich sollte wohl Fluigis Schwächen in einer Übersicht dokumentieren.

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Schwäche Nr. 1:

Er schmilzt bei Kontakt mit Wasser oder Feuer. Es ist zu beachten, dass dies nur für H2O in flüssiger Form gilt. Einen Raum voll Wasserdampf kann Fluigi durchaus betreten.

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Schwäche Nr. 2:

Er verliert bei starken Angriffen seine Konsistenz. Bis zu einem gewissen Grad kann physische Gewalt Fluigi nichts anhaben, wiederholten und kräftigen Attacken hält er jedoch nicht stand.

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Schwäche Nr. 3:

Er kann keine Türknäufe drehen. Allerdings kann er zum Beispiel Schubladen oder Schatztruhen öffnen, weil dafür weniger Kraftaufwand erforderlich ist.

Nach meinem lebensgefährlichen Glibber-Experiment fühle ich mich nach wie vor etwas ermattet. Aber eine Tasse Grünling-Kaffee-Mischung sollte meinem Forschergeist wieder zu gewohnter Experimentierfreudigkeit verhelfen!

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