05: Eine neue Fähigkeit
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Professor I. Gidds Forschungstagebuch

05: Eine neue Fähigkeit

Dank Fluigis Abenteuern in der Villa von damals verfügte ich über eine große Auswahl an von dort stammenden Geistern und somit über eine Grundlage für weitere Forschungstätigkeiten. So begann ich zu ergründen, wie ich Fluigi Fähigkeiten verleihen konnte, mit denen er normale Personen weit übertreffen könnte.

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In einem ersten Schritt analysierte ich die den Geistern entzogene Energie. Wie vermutet war sie von der Struktur her ganz anders als die Energie von Geistern aus dem Nachtschattental.

Somit fand ich bestätigt, dass es verschiedene Arten von Geisterenergien gibt. Bei manchen sind große Moleküle ganz eng miteinander verbunden, während bei anderen die Moleküle kleiner sind, dafür aber weniger eng miteinander in Verbindung stehen. In manchen Fällen muss man diese Verbindungen als regelrecht locker bezeichnen!

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Trotz dieser Entdeckung lag damit nicht auf der Hand, zu welcher besonderen Fähigkeit ich Fluigi würde verhelfen können... Auch wenn Glibber aus Energie von Geistern aus dem Nachtschattental gewonnen wird, so unterschieden sich dessen Eigenschaften doch sehr von den Geistern selbst. Aus diesem Grund ist es auch unmöglich, Fluigi so zu modifizieren, dass er genau wie Geister einfach von der Bildfläche verschwinden oder durch massive Wände gehen kann.

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Ich überlegte, ob ich mir die Zähflüssigkeit des Glibbers irgendwie zunutze machen könnte... und da fiel in der Tat der Groschen! Wenn Fluigis Konsistenz es ihm ermöglichen könnte, sich unter Beibehaltung seines menschlichen Aussehens in enge Räume zu quetschen oder durch Gitter und Zäune zu schlüpfen, dann wäre das doch eine absolut bahnbrechende Verbesserung. Ich würde sogar von meiner großartigsten Erfindung bis zum heutigen Tage sprechen!

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Entsprechend motiviert begann ich Tests mit diversen Mixturen aus Geisterenergie und Glibber, um mit einer perfekten Kombination die Zähflüssigkeit des Glibbers zu optimieren. Dabei musste ich leider einige Rückschläge hinnehmen.

Als ich Glibber mit Geisterenergie versetzte, bei der die Moleküle in lockerer Verbindung miteinander stehen, konnte die Substanz in der Folge überhaupt keine solide Form halten. Die Kombination mit Geisterenergie, bei der die Moleküle eng miteinander verbunden sind, hatte hingegen eine starre und völlig unbewegliche Materie zum Ergebnis!

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Wie alle versierten, erfolgreichen und brillanten Wissenschaftler setzte ich das Experiment unbeirrt fort. Nach unzähligen weiteren Tests, die allesamt scheiterten, gelang mir plötzlich der Durchbruch! Mit meiner finalen Formel sollte Fluigi im Allgemeinen seine menschliche Form halten und im Bedarfsfall Charakteristika einer Flüssigkeit annehmen können. Die perfekte Balance!

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Ich zögerte nicht, diese Zusammensetzung bei Fluigi anzuwenden. Und wie erhofft konnte Fluigi problemlos Gitter oder enge Röhren passieren. Hehehe! Dank meiner akribischen Forschung und deren Anwendung konnte ich Fluigi also mit einer neuen und einzigartigen Fähigkeit ausstatten!

Mit dem Bild eines galanten und seine neue Fähigkeit meisterhaft nutzenden Fluigis vor Augen entrang sich meiner Brust ein zufriedener (und müder) Seufzer. Ich beschloss, dass ich mir nach diesem erneuten Forschungserfolg ein Päuschen mit einer frisch aufgebrühten Tasse meiner Grünling-Kaffee-Mischung verdient hatte...

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