LostWinds: Winter of the Melodias

WiiWare

LostWinds: Winter of the Melodias

2: Kühlen Kopf bewahren

Dann schnappt sich Lead Designer Steven Burgess – dessen vom Windhauch inspirierte Idee, den Spieler mit der Kraft des Windes zu steuern, die Basis des Spiels bildet – eine Wii-Fernbedienung und ein Nunchuk und beginnt damit, uns das Spiel zu zeigen. Sein Enthusiasmus ist ununterbrochen und äußerst ansteckend – es wird schnell klar, wie viel Leidenschaft er für sein neues Baby entwickeln kann.

Steven Burgess' Idee, den Charakter mit der Kraft des Windes zu steuern, bildet ein Fundament der "LostWinds"-Serie.

"Es geht da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat", sagt Burgess, während wir eine vertraute Szene von Toku sehen, der ein kleines Nickerchen hält. Ein neues Abenteuer liegt in der Luft. "Toku hat seinen sein Sprung-Cape verloren [ein Umhang, den Toku im Verlauf des Spiels "LostWinds" erhalten hat und mit dem der Spieler Flugbahnen in den Himmel zeichnen konnte, Anm. d. Red.], Enril verfügt aber weiterhin über all seine Windkräfte, die er zum Ende des ersten Spiels hatte."

Nachdem er vom Verschwinden seiner Mutter Magdi erfährt, bekommt Toku ein wenig Hilfe von Magmok. Der kürzlich befreite altertümliche Schutzgeist hat seinen Freunden versprochen, ihnen beim Besteigen des Bergs zum Dorf Summerfalls zu helfen. Dort wurde Magdi das letzte Mal gesehen. "Dieser Abschnitt ist wie einer Art Tutorial für Neulinge", erklärt Burgess. "Für erfahrene Spieler ist das ein nahtloser Übergang zum neuen Titel, in dem sie sich mit Enrils Fähigkeiten wieder vertraut machen können, den Wind zu kontrollieren."

Er führt Toku geschickt auf den Berg, wobei ihm Magmok manchmal dabei hilft, hohe Kippen zu besteigen oder einen massiven Felsen aus dem Weg zu räumen.


"Wenn Sie das erste Spiel gespielt haben, werden Sie an dieser Stelle das Sprung-Cape vermissen, aber keine Sorge: Toku bekommt ihn schließlich wieder", sagt Steven mit einem Lachen.

LostWinds: Winter of the Melodias

Nach der Ankunft in Summerfalls stellt sich heraus, dass das Dorf mit seinem Namen wohl so manchen Touristen verwirren würde. Gefrorene Wasserfälle und endloses Schneetreiben versetzen die Idylle in einen ewigen Winter. Furchteinflößende Schneemonster lauern im Hintergrund und neue bösartige Mutationen der Glorbs – ein giftiges Ungeziefer, das wie eine Plage in ganz Mistralis vom finsteren Geist Balasar verbreitet wird – versuchen Tokus Vorankommen zu behindern.

"Bei seiner Ankunft ist Toku noch nicht passend ausgerüstet, um der Winterkälte zu trotzen", fährt Burgess fort. "Wir haben eine Temperaturanzeige eingebaut, die sinkt, wenn er sich in die Kälte begibt. Toku muss Fackeln erreichen, um sich in bestimmten Abständen aufzuwärmen. Das verleiht der Erforschung des Gebiets eine neue Dynamik. Wenn man sich beispielsweise in eine Höhle begibt, kann man möglicherweise Neues entdecken, bringt aber gleichzeitig Toku in Gefahr."

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