LostWinds: Winter of the Melodias

WiiWare

LostWinds: Winter of the Melodias

1: Wohin der Wind weht

Ein Kirschbaum steht gleich in der Nähe der Büros von Frontier Developments Ltd., dem in Cambridge ansässigen Spielentwicklungsstudio. In dieser kreativen Umgebung muss der Wind durch die Blätter geweht haben als eine ganz besondere Idee entstand: "LostWinds". Als der Titel 2008 für WiiWare erschien, begeisterte er nicht nur Kritiker, er hauchte dem Jump'n'Run-Genre mit ein wenig Hilfe von der Wii-Fernbedienung neues Leben ein.

Im Inneren des Büros treffen wir die Schöpfer von "LostWinds" und seinem Nachfolger, dessen Entwicklung bereits weit fortgeschritten ist: "LostWinds: Winter of the Melodias". Wir wollen vorab einen Blick auf den Nachfolger des WiiWare-Debütanten werfen.

Es ist von Anfang an klar, dass wir hier ein kreatives Team treffen, das Ideen zu verwirklichen weiß. Stapel von Art-Konzepten, Figurenzeichnungen und Level-Layouts sind auf dem Tisch des Konferenzraums ausgebreitet. Das farbenfrohe unkonventionelle Bild, das sich uns hier eröffnet, ist ein Vorgeschmack darauf, was wir bald auf dem Bildschirm sehen werden.

David Braben, Präsident und Gründer von Frontier, macht den Anfang: "Als wir die Entwicklung von "LostWinds: Winter of the Melodias" aufgenommen haben, bestand die Herausforderung darin, das gleiche Niveau von Innovation und Überraschung wie beim ersten Spiel zu erreichen. Wir wollten uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen und einfach nur rein paar neue Levels "raushauen", daher konzentrierten wir uns auf grundlegend neuen Gameplay-Elementen, die nahtlos in den überragenden Spielfluss des ersten Titels eingebaut werden können.

Frontier-Gründer David Braben
"Wir haben dafür gesorgt, dass die Charaktere und die Story wichtiger sind, für diejenigen, die das wollen. Die neuen Umgebungen in Mistralis sind variabler und die Richtungshinweise, die dem Spieler gegeben werden, wurden verbessert. Außerdem haben wir an vielen Details gearbeitet, viel Dinge verfeinert, die die Welt interaktiver und reaktionsfreudiger bei der Entdeckung durch den Spieler machen."

Zwar wollen die Männer bei Frontier sich auf ihr Spiel nicht mit dem Begriff "mehr" beziehen, doch die schiere Menge an Dingen, die es zu besprechen gibt, und die Leidenschaft, die sie dabei zeigen, spricht Bände. Produktionsleiter Johnny Watts zeigt uns detaillierte Karten, auf denen alle Pfade eingezeichnet sind, die der Spieler nehmen kann. Er erklärt uns außerdem, wie wichtig bei der Entwicklung von Spielen die vorsichtige Einführung jedes Gameplay-Elements zum richtigen Zeitpunkt des Spielflusses ist.

David Walsh, Johnny Watts und "LostWinds: Winter of the Melodias" wie es auf dem Papier aussieht.

"Sie sehen hier, dass die Grafiken zum jetzigen Zeitpunkt," sagt er, und versucht kurzen ein kleines Grinsen zu verbergen, "...obwohl wir mit ihnen soweit ziemlich zufrieden sind... noch nicht fertig sind. Hier fehlt noch der Feinschliff. Das liegt daran, dass wir zuerst unser Gameplay perfektionieren wollen: Unsere Rätsel, die Interaktion mit der Umgebung und die Art und Weise, wie der Spieler diese Umgebung dank neuen Möglichkeiten in verschiedenen Abschnitten des Spiels beschreitet." Watts zeigt uns ein Beispiel nach dem anderen, wie die neuen Gameplay-Fundamente miteinander interagieren und neue Entscheidungsbereiche eröffnen. "Das Wichtigste ist eine Balance des Gameplays. Wir wollen, dass die Spieler mit ihren neuen Fähigkeiten experimentieren, um neue Dinge zu entdecken."

"Winter of the Melodias" soll aber mehr als nur neue Gameplay-Möglichkeiten bieten. Immerhin ist es die Fortsetzung einer Geschichte, bei der noch so viel erzählt werden muss. Managing Director David Walsh erklärt: "Wir haben dieses narrative Universum geschaffen, in dem es so viel zu erforschen gibt, und das Spiel geht in dieser Hinsicht einen großen Schritt weiter. Gleichzeitig vergessen wir nicht, wo alles begann. Wir erforschen die Welt von Mistralis wirklich auf eine viel detailliertere Art und Weise und erklären die Mythologie, die dahintersteckt. Die Leute wollten mehr und dieses Spiel enttäuscht sie nicht."

Achtung

Sie sind gerade dabei, die Webseite von Nintendo of Europe zu verlassen. Nintendo of Europe übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte oder die Sicherheit der Seite, die Sie zu besuchen beabsichtigen.

Abbrechen Fortfahren