Als "Battalion Wars" erstmals im Jahr 2005 auf dem Nintendo GameCube erschien, stach es sofort aus der Menge hervor. Das Spiel, das sich durch eine ausgewogene Mischung aus Action und Strategie sowie eine völlig unkonventionelle visuelle Gestaltung auszeichnete, wurde für ein Merkmal gelobt, das man nur äußerst selten findet - Originalität.
Zwei Jahre später ist das Team hinter "Battalion Wars" mit einem Nachfolger zurück, der ebenfalls eine angenehme Abweichung vom gewöhnlichen Actionspiel-Regelwerk und Besitzern der Wii ein spannendes Strategieerlebnis verspricht. Wir haben Kuju, die Macher von "Battalion Wars II" (BWii), in ihren Londoner Studios besucht, um uns erklären zu lassen, warum die Wii ideal für eine Franchise ist, die stolz darauf ist, von Anfang an alles anders gemacht zu haben.
Der Ursprung der "Battalion Wars"-Reihe geht auf die Anfangszeit des 1998 gegründeten Unternehmens Kuju zurück. Nachdem in harter Arbeit ein Konzept für ein Actionspiel mit strategischem Inhalt entstanden war, suchte man nun das geeignete Heim für das vor Kreativität und Originalität strotzende Projekt. Zu denen, die an dem ursprünglichen GameCube-Titel arbeiteten, gehörte der Creative Director von Kuju, Tanc Dyke-Wells. Er erinnert sich an die Anfangsphase, während der man das richtige Publikum für die Franchise suchte:




“Wir verwendeten viel Zeit auf die Steuerung, da wir unsere Sache gut machen und uns versichern wollten, dass sie richtig gut funktionieren würde. Wir waren der Meinung, dass die Wii das Spielerlebnis grenzenlos verbesserte und alles viel leichter machte, da die Leute den Dreh sofort heraushatten.”
Mit als krönendem Abschluss neu hinzugefügten Marineeinheiten, einer Ausstattung, die das Gesicht des Kampfes ändert, und einem Online-Modus für weltweite Schlachten wurden in "BWii" Ideen verwirklicht, die seit der Veröffentlichung des ersten Spiels entwickelt wurden, Ideen, die auf der Wii neuen Auftrieb erhielten und erneut gewährleisten, dass der Name "Battalion Wars" als Synonym für einen gewagten Spieldesign-Ansatz steht.



